Nachrichtenbild

Abseits der allgemeinen Öffentlichkeit gab es in der Tischtennis-Welt eine kleine Revolution mit dem Tischtennisball. Hintergrund ist die leichte Entzündlichkeit von Zelloloid, dem Material der alten Bälle. Seit gut vier Jahren hat jeder Verein die Möglichkeit entweder mit Zelloloid-Bällen oder mit Plastikbällen zu spielen. Die Übergangsregelung gilt noch für ein weiteres Jahr und ist auch für alle Tischtennisspieler schwierig. Die Unterschiede zwischen dem Zelloloid-Ball und dem Plastikball sind vorhanden und erfordern eine Umstellung gerade im Aufschlag- und Rückschlagspiel. Auch nimmt der Plastikball ein bisschen weniger Schnitt an, als die alten Bälle. 

In zwei Trainingseinheiten hatten wir viele verschiedene Bälle zum Probespielen da, die große Mehrheit hat sich für die Donic-Bälle entschieden. Gute Qualität, gutes Sprung- und Schnittverhalten.

Im Vergleich zum Start der Plastikbälle hat sich die Qualität doch deutlich gesteigert und der Preis ist glücklicherweise auch gefallen. Dennoch sind die Plastikbälle teuerer als die alten Bälle. Deshalb müssen wir für weniger kaputte Bälle als bisher sorgen und haben komplett umschlossene Banden gekauft, in der Hoffnung, dass die Bälle vom Balleimer jetzt auch besser beim Balleimer bleiben.

Am Sonntag 13.5. - bei unserem nächsten Lehrgang - wird das erste Mal in Hofolding mit Plastik trainiert und wir sagen dem 40mm-Zelloloid-Balle nach 18 Jahren ade. Eine Ära geht zu Ende, eine Neue beginnt.