Für Fitness, Verbesserung der Spieltechnik, die Förderung des Teamgedanken und für Spaß am Spiel und Miteinander verbrachten die Volleyball-"Bonsais" des TSV Hofolding ein Trainingswochende im Jugend- und Feriendorf in Inzell.

Im Vereinsbus, mit Jürgen "Schwumm` l" als Fahrer, kamen wir fröhlich und voller Erwartungen im Trainingscamp an.

Wer nun 2,5 Tage durchweg Volleyball spielen wollte, den überraschte das nun folgende Trainingsprogramm, denn bereits beim "Spezial-warm-up" mit Renate wurden Muskelgruppen bewegt, von denen so mancher glaubte, sie gar nicht zu besitzen. Vor allem männliche Mitspieler stöhnten vor sich hin und protestierten mit schmerzverzerrtem Gesicht. Dank der langjährigen Erfahrung als Übungsleiterin wußte Renate aber verständnisvoll zu motivieren und jeder hielt bis zum Ende durch.

Nach dem Abendessen folgte sogleich die Trainingseinheit mit einem externen Trainer. Neue abwechslungsreiche Übungseinheiten, gepaart mit ausgedehnten Technikübungen, forderten unsere Kondition und bei den anschließenden 3 Spielsätzen ging es "heiß her". In dieser volleyballgerechten Halle mit ordentlich Höhe und Breite machte das Spiel besonders viel Spaß.

Den Freitag beendeten wir dann mit einem gemütlichen Beisammensein und nur unser Jürgen hatte noch Kraft die hauseigene Disco aufzusuchen.

Gleich nach dem Frühstück am Samstag ging es erneut in die Halle. Gekonnt leitete unser neuer Trainer Stephan die Übungseinheit und somit bemühten wir uns das Gelernte vom Vorabend anzuwenden. Aber auch nach der Mittagspause folgten wir dem straffen Sportprogramm, entwickelt von Spartenleiterin Renate Foggia und Trainer Stephan Barz. "Bauch-Beine-Po-Rücken"- Einheit, mit Renate als Pilates- Übungsleiterin sorgte für Spannung und Entspannung der verschiedensten Muskelgruppen. Salve nahm es wohl auf seiner Matte etwas zu genau mit der Entspannung und während des "Cool down" schien es uns, als sei er eingeschlummert.

Danach hieß es :"Auf geht's! Ab in die Natur!" Unser Spaziergang führte durch diese wunderschöne Gegend in den Bergen, wir genossen die Sonne und belohnten uns mit einem Eis. Bei dieser Gelegenheit vermissten wir unseren Schorsch und hoffen, dass es seine Gesundheit bald wieder zulässt dabeizusein.

Wenn man aber bereits Muskelkater hat und dann auch noch einen anspruchsvollen Rückweg wählt, der dann auch nochmal 3 Stunden dauert, ist das wirklich eine sportliche Herausforderung! Da wir ja alle gelernt haben, dass der Muskelkater am besten mit Bewegung bekämpft wird, trafen wir uns erneut in der Turnhalle zu Renate's Gymnastikstunde. Im Anschluss ans Abendessen spielten wir dann nochmals so richtig Volleyball und weil es großen Spaß machte, spürten wir den "Kater" kaum noch.

Ziemlich geschafft trafen wir uns dann am Abend noch zur Mannschaftsbesprechung und stießen zunächst mal auf das gelungene Wochenende an. Aber die Frage, wie es wohl mit unserer Volleyballgruppe weitergehen soll, sorgte für heiße Diskussionen. Wir alle sind uns einig, dass wir als Sportfreunde- und freundinnen für den Erhalt des Volleyballs hier sind. Wir werden mit unterschiedlichen Aktivitäten das Spartenleben gestalten, jeder neue Mitspieler , jede Mitspielerin ist herzlich willkommen. Jeder Einzelne ist gefordert, nicht nur Freude am Volleyball sondern auch, im Rahmen seiner persönlichen und beruflichen Möglichkeiten, eine gewisse Trainingsdisziplin zu zeigen.

Dank gilt unserem jahrelangen Spartenleiter Wolfgang Döhnl und Trainer Martin Bergmüller für ihre geleistete Arbeit.

Mit unserer neuen Organisation im Team und der neuen "Spitze" Foggia/Barz wird es auch ein Neuanfang. Unser nächstes Ziel das ZAP-Turnier motiviert uns, die neuen Trainingseinheiten regelmäßig anzuwenden und unser Zusammenspiel, in jeglicher Hinsicht, zu verbessern.

Unser 1. Trainingwochenende Volleyball klang dann am Sonntag mit einer Chiemseewanderung und Biergarten aus.

Wir waren uns einig: Das findet nächstes Jahr wieder statt! Das hat uns viel gebracht: Für Fitness, Volleyballtechnik, Team, Spiel und Spaß!

Jana Schika