Das Stück könnte im 19. Jahrhundert  spielen, auch um die  Jahrhundert-wende. Im Grunde ist  es wie bei  Märchen, Legenden, Schwänken:
"Es war einmal ......." (Beziehungen zur Gegenwart sind aber dennoch nicht ausgeschlossen!).

Einige Bürger von Keitersberg - ein Ort irgendwo in Oberbayern - haben es aufgrund ihrer Beziehungen geschafft, den alten Herrn Pfarrer, der ihnen ein wenig zu "geistlich", sprich unbequem, war, wegzubringen (es soll immer wieder mal vorgekommen sein, dass man danach trachtete, sich unliebsamer Personen zu entledigen).

Nun sind die Bürger von Keitersberg voller Erwartung auf den Neuen, allen voran die "Gwappelten", gilt es doch den neuen Herrn Pfarrer gleich richtig einzuführen, damit er ihre "Sprache" versteht und ihre "Anliegen" mehr unterstützt als behindert.

Auf Vorteilsnahme sind in der Pfarrei von Keitersberg nicht nur die Gemeinde und besonders die "Gwappelten" bedacht, sondern mehr noch ein in der Umgebung sich räuberisch betätigendes Trio. Dieses nimmt die "Gutsituierten" auf ihre Art aus. Einer aus dem "Raubertrio" gibt sich als der neue Pfarrer aus. Obwohl aus dem Benehmen und der Sprache des "neuen Herrn Pfarrers" zu erkennen wäre, dass "da etwas nicht stimmt", sind "die Leit" mit ihm zufrieden, eine jede bzw. ein jeder auf seine Art.

Und so nimmt das Geschehen seinen Lauf.

 

Eine bayerische Rauberg'schicht

in drei Akten mit Vorspiel von

Peter Landstorfer