Geizhals oder Geizkragen ist eine tadelnde Bezeichnung für eine Person, die unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Lage das Hergeben von Gütern und Geld (*) möglichst vermeidet, auch auf Kosten des eigenen Lebensstandards. Umgangs-sprachlich oder regional werden sie auch als Pfennigfuchser, Filz, Harpagon, Geizhammel, Geizknochen, Knicker, Knickstiebel, Knorzer, Furzklemmer oder schweizerisch Rappenspalter bezeichnet. Die Stereotype des Geizkragens sind: reich, habgierig, einen selbst gewählten ärmlichen Lebensstil führend um seine Schätze zu hüten und zu vermehren. International sind die „geizigen“ Schotten und die „sparsamen“ Holländer als Geizhälse verschrien. Innerhalb Deutschlands spricht man gern den Schwaben bzw. Preußen dieses Laster zu.

 

(*) Geld - oder Kies, Zaster, Pulver, Mäuse, Moneten, Schotter, Diredare, Kröten, Kohle, Asche, Tacken, Penunsen, Knete, Mammon, Bares, Mücken, Flocken, Piepen, Pinkepinke, Schleifen u.v.a.m.

 

Helmut Scheffl